die letzten 30 Tage: noch 17 Tage

Die letzten Reste der Abschiedsfeier gestern aufgeräumt, noch jede Menge Dinge für die Arbeit erledigt.

Wir beschlossen, dass wir Weihnachten und Silvester in Patagonien verbringen wollten. Yasmin kommt ja aus El Chlatén und hatte uns eine Hütte von der Mutter einer Freundin empfohlen. Das hörte sich richtig schön und urig an. Wir haben nun angefragt, ob wir die Hütte für 3 Wochen mieten können. Das wäre quasi unser Weihnachtsgeschenk an uns: mitten in der wunderbaren Natur in Patagonien. Ich hoffe, dass es klappen wird. Denn um die Weihnachtszeit ist Hochsaison und ganz Südamerika ist auf den Beinen, so dass es sinnvoll ist, etwas zu planen.

Wir verabschiedeten uns von Yasmin – sie wird weiter nach Mannheim reisen und dann über workaway ein paar Monate bei einer Familie in Starnberg bleiben. Wir zogen auch los. Cayo hatte sich gewünscht, dass wir mit dem Rad zu Oma-Opa nach Offenburg fahren. Wir haben zwar überhaupt gar keine Zeit für solchen „Luxus“ und fragen uns, wie wir alles auf die Reihe kriegen sollen. Wir hatten ihm jedoch versprochen, dass wir eine kleine Tour machen würden, je nachdem, wie die Zeit reichte.

Mit Minimalgepäck – eine gute Übung für den Sabbatical, fuhren wir zum S-Bahnhof, um nach Mainz zu fahren. Bei unserer Abfahrt regnete es in Strömen: das konnte heiter werden! In Mainz angekommen, war es glücklicherweise wieder trocken und wir genossen die Fahrt entlang des Rheins. Wie schön es dort war: mit einem Mal waren wir in Urlaubsstimmung. Die Landschaft zog an uns vorüber, Deutschland im Postkartenformat. So viel Schönheit direkt vor unserer Haustüre. All mein Stress und die Anspannung war für eine kurze Zeit verflogen. Da wir recht spät gestartet waren, schafften wir nicht alles, was wir uns ursprünglich vorgenommen hatten – das war vollkommen egal. Wir hatten einen super tollen Tag verbracht, vor unserem letzten Stopp machte wir eine Schlemmerpause in einer Straußenwirtschaft, dann fuhren wir weiter bis Oppenheim, wo wir übernachteten. Für uns 3 war klar, das möchten wir wieder machen, wenn wir wieder in Deutschland sind.

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