Nun beginnt der „echte“ Count Down. In 10 Tagen fliegen wir! Das ist eine Aussage.
So langsam spüre ich eine innerliche Anspannung, ob alles gut gehen wird, ob wir uns als Familie nicht total auf die Nerven gehen werden, ob wir überhaupt mit all den Ideen in unserem Kopf eine echte Auszeit haben werden und gleichzeitig ein wehmütiges Gefühl, all die liebgewonnen Menschen hier zu verlassen, das kleine Paradies, das wir uns hier geschaffen haben zurückzulassen und ein gutes Stück weit auch eine riesige Vorfreude, endlich einen meiner Lebensträume zu verwirklichen. Das ist ein ganz schön anstrengender Gefühls-Cocktail.
Zeitweise war ich dann wieder recht gelähmt angesichts all der Dinge, die es noch geschäftlich und auch privat zu erledigen gibt.
Ich habe mich um Weiterflüge gekümmert und mal geschaut, was sinnvoll ist und was sich gut verbinden lässt. Ganz schön zeitintensiv! Jetzt habe ich ne vage Idee, wie wir es machen können – gebucht haben wir noch nichts. Der Hinflug nach Costa Rica steht ja bereits seit Monaten, der Rest ist bisher nur im Kopf. Dadurch, dass wir bereits einige geplante Fixpunkte auf unserer Reise haben, fühlt es sich für mich schon wieder nicht mehr so ganz frei an. Andererseits finde ich es wichtig, damit uns die ganz wichtigen Dinge nicht durchrutschen, wir ein paar Orte auch mit Datum versehen.
Nachmittags kamen meine Schwiegereltern mit Cayo zurück. Die drei hatten eine wunderbare Zeit miteinander. Es war schön, mit allen zusammenzusitzen, Erinnerungen aufleben zu lassen und so richtig ausführlich zu quatschen. Ein wunderbare Abschiedsabend.