Beim Aufstehen stockte mir doch ein wenig der Atem beim Gednaken daran, dass ich in 5 Tagen weg sein werde und zu Hause habe ich bisher so gut wie gar nichts vorbereitet. Wir müssen noch fast alle Zimmer leerräumen, packen, 1000 Dinge organisieren. Da bekam ich dann doch kurz die Panik.
Morgens noch das letzte Mal Krankengymnastik, anschließend dafür gesorgt, dass Cayo wieder nicht alleine ist und sich mit einem Freund verabereden kann, dann ins Büro gefahren. Dort hatte bereits das Meeting mit dem Team begonnen. Ging alles so Schlag auf Schlag. Wir klärten nochmals die wichtigsten Dinge für die Übergabe. So voll im Geschäftsmodus hatte ich gar keinen Kopf für Abschiedsgefühle. Die werden sich erst später bei mir einstellen.
Ist schon ein komisches Gefühl, seine Firma nun für 11 Monate „alleine“ zu lassen. Fällt mir gar nicht so leicht. Das habe ich bemerkt, als Flo und ich unterschiedlicher Meinung waren, welche Infos wir gerne monatlich von unserem Team über die Firma haben wollen. Das werde ich mit Flo am Wochenende besprechen.
Bis abends haben wir noch jede Menge Kleinkram im Akkord weggarbeitet, Kopieren von wichtigen Dokumenten….
Zu Hause sammelten wir dann schnell Cayo auf. Das Abschiedsessen mit unserem Geschäftspartnern stand an. Es war ein supernetter Abend, an dem wir einen kleinen Vorgschmack auf unser Südamerika-Abenteuer bekamen. Cayo war unserer tapferer Vorkoster: Rinderherzstreifen, Inca Cola, Ceviche,….
Mit superleckerem peruanischem Essen und in netter Gesellschaft hatten wir eine schöne, lustige und interessante Zeit, fern vom normalen „Business-Alltag“. Schön, wenn man so tolle und sympathische Partner hat. Da macht die Zusammenarbeit gleich viel mehr Spaß.