Die Beschreibung des Wasserfalls hörte sich sehr verlockend an und so konnten wir die Jungs davon überzeugen, in der feuchten Hitze (auch schon recht früh am Morgen) eine Wanderung dorthin zu unternehmen. Der beschwerliche Weg und auch das Hadern der Kids von Zeit zu Zeit („wie weit ist es noch?“ „wir kommen ja nie an!“) hat sich am Ende mehr als gelohnt. Als wir die Stufen im Dschungel zum Wasserfall und den verschiedenen Becken hinabstiegen, war es wirklich wie im Paradies. Glasklares Wasser, überall grün, das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Wasserfalls und der Bäche, die zum nächsten Becken führen. Gerade mal zwei Leute waren hier als wir ankamen.
Cayo und Silas mussten sofort ins Wasser und nahmen die Naturrutschbahn, um ins Becken zu gelangen. Das kühle Wasser zog auch mich an und ich überwand meine Angst, die Rutsche zu nehmen. Herrlich in diesem klaren Wasser zu baden und all die wunderbare Natur um sich zu haben. Da wird man ganz schön demütig vor der Schöpfung. Ich weiß nicht, wie lange ich nur dasaß und staunte.
Wir verbrachten den halben Tag in dieser angenehmen Kühle, erkundeten noch andere Becken und die Jungs sprangen nebem dem Wasserfall vom Fels in das Becken. Was für ein wunder-barer Ort. So sieht das Paradies im Dschungel aus.