7 Dinge, die ich beim Tapirjagen gelernt habe

So ein Tapir in der Nacht zu sehen, das ist kein leichtes Unterfangen. Da muss vor allem das Wetter mitspielen (kein strömender Regen). Dann geht es auf den Trampelpfad. Leise und vorsichtig schleicht man sich voran.

  1. Tempo ist nicht alles

Erst wenn man langsam wird, leise einen Schritt nach dem anderen macht, besteht die Möglichkeit, einen Tapir zu sehen, denn sonst laufen sie vor dem Lärm weg.

  1. Inne Halten

Immer wieder sind wir stehen geblieben, haben die Taschenlampe ausgemacht und in der Nacht gelauscht. Wo war ein Knacken zu hören. Wir haben mehr in uns selbst hineingehört als mit dem Strahler alles abzusuchen und dbaie Tiere zu erschrecken. Das Inne Halten hat auch dazu gedient, zu schauen, wo wir uns befinden und wo das Ziel sein könnte.

  1. offen für Dinge sein, die man so nicht geplant hat

Wir wollten eigentlich einen Tapir sehen. Auf unserem Weg haben wir 2 Schlangen, einen Glasfrosch und eine riesige Vogelspinne gesehen. Dies war alles nicht geplant. Wir waren offen, für Dinge, die wir entdecken konnten. So gesehen war unsere Ausbeute sehr groß.

4. das Risiko einzugehen, dass etwas nicht klappen könnte

Beim Aufbrechen in die Nacht wussten wir schon, dass es nicht einfach sein würde, einen Tapir zu sehen. Dennoch haben wir unsere Gummistiefel angezogen und sind los marschiert. Vier Nachttouren haben wir gemacht. Und jede war spannend und einzigartig.

5. Geduld haben

E8in Tapir ist ein sehr scheues Tier. Man muss sich viel Zeit nehmen, um eines zu sehen. Dies bedeutet, dass wir immer wieder anhalten mussten, warten, um dann wieder weiter zu schleichen. Nicht nur einmal, zweimal, sondern viele Male

  1. zu erkennen, dass oft der Weg das Ziel ist

Als wir dem Tapir ganz dicht auf den Fersen waren, nachdem wir die Fährte gesehen hatten und die angefressenen Früchte. Nachedem wir das Tier gehört hatten, wurde mir klar, dass dies das eigentliche Abenteeur war und nicht so sehr das Tier selbst zu sehen.

7. manche Dinge kann man nicht erzwingen

Zu erkennen, dass man sein Bestes gegeben hat und es dennoch nicht gereicht hat, sein Ziel zu erreichen. Dies ist kein persönliches Versagen. Es geht vielmehr darum, das anzunehmen, was ist.

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