Warum der Ceibabaum Stacheln hat

Der Ceibabaum ist für Costa Rica recht wichtig. Er wird angebaut, um Holz für Möbel etc. zu erhalten. Wenn der Ceibabaum noch recht jung ist, hat er ganz, ganz viele Stacheln an seiner Rinde. Da ist er ein richtiger Igelbaum. Erst wenn er älter wird und sein Stamm einen größeren Umfang hat und kräftiger ist, fallen seine Stacheln ab. Warum das so ist? Ceibabäume gibt es schon seit vielen , vielen Millionen Jahren. Ihre Blätter waren sehr schmackhaft. Vor allem das Riesenfaultier liebte die Blätter. Wie der Name schon sagt, sind diese Tiere riesig! Sie wogen mehrere Tonnen und waren so groß wir Elefanten. Mit diesem Gewicht konnten sie schlecht in den Bäumen lebten, sie blieben lieber am Boden. Um an die leckeren Zweige zu kommen, rissen die Reisenfaultiere die Bäume einfach aus. Die Ceibabäume mussten sich etwas einfallen lassen und so entwickelten sie eine Strategie gegen die Riesenfaultiere: sie ließen Stacheln an ihrem Stamm wachsen, so dass die Riesenfaultiere die Finger von ihnen ließen. Heute gibt es nur noch „normale“ Faultiere, die auf den Bäumen leben. Der Tapir und noch einige andere Tiere würden nur liebend gerne an der Rinde der Ceibabäume knabbern. Das lassen sie aber ganz schön – denn die Stacheln sind wirklich sehr spitz und können richtig wehtun.

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