Wie man ecuadorianische Beamte bei den Einreiseformalitäten schockieren kann

Wir stellten uns brav am immigration counter an. Die Dame war sehr freundlich und lächelte uns an. Sie schaute sich jeden Pass genau an und verglich das Passbild mit uns. Ich war überrascht, dass es recht zügig ging, denn wir sahen alle wir Pandabären aus, so müde, wie wir waren. Anschließend stellte sie uns noch jede Menge (Silas würde sagen „sinnlose“) Fragen: wie lange wir in San Josße waren, was wir beruflich machen, wie lange wir in Quito sein werden, wohin wir nach Quitor gehen werden und wann wir ausreisen würden. Wir leierten brav alle Antworten herunter. Als wir erzählten, dass wir für 2 Monate nach Galapagos gehen würden, riss sie erstaunt die Augen auf. Ich dachte schon, die arme Dame bekäme gleich Schnappatmung und würde uns noch länger mit Fragen nerven. Sie fragte dann, ob wir von Ecuador dann nach Deutschland fliegen würden. Nein, nach Lima! Ein zweites Mal atmete sie tief durch. Sie ließ uns dann gehen, ihr waren wahrscheinlich alle weiteren Fragen entfallen.

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