Nachdem wir vom Fischmarkt so fasziniert waren, wollten wir heute Fisch kaufen, um Ceviche selbst machen. Wir waren schon recht spät dran, so dass nicht mehr viel los war. Wir suchten uns ein Kilo filetierten weißen Fisch aus und kauften noch die restlichen Zutaten in der Fruteria: Zitronen (Limetten), Zwiebeln, Paprika, Tomaten und Koriander. Dann wurde geschnippelt. Das auspressen der vielen Limetten war am beschwerlichsten. Der in kleine Würfel geschnittene Fisch wurde in Zitronensaft eingelegt und musste dann einige Stunden ziehen. Herrlich wie das aussah. Als wir das fertige Ceviche probierten mussten wir feststellen, dass es recht bitter schmeckte. Das war die einstimmige Familienmeinung. Nun hatten wir gelernt, wie man kein leckeres Ceviche macht. Wir nahmen es mit Humor und die Kids machten für uns alle eine Runde Sandwiches – mit Geling-Garantie!
P.S. So leicht lassen wir uns nicht unterkriegen. Ich musste dann doch mal googlen, warum unser Ceviche bitter geworden ist: Ich habe gefunden, dass man die Limetten vor dem Auspressen in Wasser legen soll, um der Schale die Säure zu entziehen. Vielleicht war ja das der Fehler. Ich werde mal die EcuadorianerInnen hier fragen. Vielleicht bekomme ich ja ihren Geheimtipp verraten.