Gemüseeinkauf

Hier auf Galapagos sind alle Lebensmittel verdammt teuer, denn fast alles muss auf die Insel gebracht werden. Zudem ist die Auswahl an Gemüse und Obst sehr eingeschränkt. Wir haben mittlerweile einen Gemüsehändler ums Eck, es gibt auch einen kleinen Markt, auf dem man einkaufen kann. Beim Gemüseeinkauf haben wir gelernt, dass es sehr sinnvoll ist, nach dem Preis zu fragen, denn als Ausländer bekommt man immer einen Extrapreis berechnet. Die teuerste Ananas unseres Lebens kostete sage und schreibe 8 Dollar 50!

Oft ist das Gemüse in Tüten abgepackt und kostet dann pro Tüte 1 Dollar.

Unser Gemüsehändler weiß inzwischen, dass ich immer brav nachfrage, was wie viel kostet und so bekomme ich auch mal einen Sonderpreis. Auf diese Weise verbessert sich mein Spanisch bzgl. Gemüse und Obst ziemlich schnell.

Heute habe ich zur Abwechslung ein Stück Weißkohl eingekauft. Für mich schmeckt das ja immer ein wenig nach Heimat – die Kinder mögen das zu Hause nicht wirklich. Ich war gespannt, was sie sagen, wenn ich das Essen (Gemüse mit Reis) auf den Tisch stelle. Ich habe es vorsichtshalber sehr klein geschnitten, so dass es sie es optisch zumindest nicht von zu Hause wiedererkennen werden. Mein Plan hat funktioniert. Anstandslos wurde das Gemüse gegessen und für lecker befunden

Was wir inzwischen wirklich liebgewonnen haben, sind die Minibananen, die es hier gibt. Die sind so etwas von lecker. Ich kann mich gar nicht mehr an den deutschen Bananengeschmack erinnern.

Zu Hause hasse ich ja Granny Smith Äpfel – aber hier ist es die einzige Apfelsorte, die schmeckt. Alle anderen Äpfel schmecken völlig mehlig oder sind geschmacklos.

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