Auf Galapagos ist alles ein wenig anders. Man lebt quasi mitten in einem Zoo. Überall gibt es Tiere, die sich nicht wirklich um ihre Besucher scheren. Da kann es sein, dass die schwarzen Meeres Iguanas einfach so rumliegen, mitten auf dem Bürgersteig.

Seelöwen liegen faul am Pier und lassen sich die Sonne auf ihr Fell brennen, während im Wasser eine ganze Schar von kleinen und großen Meeresrochen durch das Wasser fliegt.

In der Luft fliegen Pelikane manchmal im Tiefflug, so dass ich auch schon mal meinen Kopf einzog, so ein Pelikan ist ein mords Brummer, den will ich ungern am Kopf haben.

Und die frechen Darwinfinken sind sehr neugierig und scharf auf alle Krümel und Kekse. Da muss man aufpassen, dass sie einem nicht die Kekse aus der Hand fressen.

Einige besonders neugierige Exemplare hüpften auch schon über die Eingangsschwelle unserer Wohnung und sahen sich bei uns um.
Anfangs war ich total fasziniert von den Fregattvögeln, die in der Luft wir Flugsaurier aussehen. Wenn die zu vielen in der Luft ihre Kreise sehen, dann kann man sich schon wie in Jurassic Park fühlen.

Eine Schildkröte ist uns ja im Hochland am Straßenrand begegnet, als wir mit dem Rad unterwegs waren.
Und wenn man am Strand entlang der Mangroven schwimmt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, schlafende Weißspitzenriffhai-Babys zu sehen und wenn man Glück hat, so wie Flo und Silas, auch einen wachen, erwachsenen Hai. Und Rochen gibt es auch jede Menge. Einerseits ist die Fischvielfalt der echte Hammer, andererseits bin ich nun im Wasser sehr vorsichtig geworden, vor allem, wenn ich ins Wasser gehe, da ich keinem Rochen auf die Füße treten will.

Bei all dieser Tiervielfalt ist es natürlich klar, dass hier auch andere Verkehrsschilder aufgehängt sind. Da macht es durchaus sind, auf überquerende Schildkröten oder Iguanas hinzuweisen, das ist kein Touri-Gag.