Für die Schnorcheltour nach Daphne hatten wir wunderbares Wetter. Unsere Mitschnorchler waren alle super nett, so machte die Tour gleich doppelt so viel Spaß. Wir hatten ein Boot mit stärkeren Motoren, so dass das Schaukeln der Wellen nicht ganz so spürbar war. Zudem fuhren wir nicht ganz so lange raus, so dass mehr Zeit zum Schnorcheln blieb. Bevor wir ins Wasser gingen, sahen wir einige Teufelrochen aus dem Wasser kurz auftauchen. Sie können auch richtig hoch springen. Ich fand es schon beeindruckend, wie sie so aus dem Wasser kamen. Meeresschildkröten schwammen ums Boot und tauchten immer mal wieder auf. Vom Boot konnte man im klaren Wasser viele bunten Fische erkennen.
Es war sagenhaft, überall sahen wir auf dem Grund Seesterne in allen Größen. Ich wusste gar nicht, dass sie so groß werden können. Orange, rot, gelb so bunt hatte ich sie mir gar nicht vorgestellt. Dazu riesige Papageifische und jede Menge andere Fischschwärme schwammen um mich herum. Als ich durch einen Schwarm kleiner silbriger Fische schwamm, spritzten sie in alle Richtungen davon, das sah aus, als ob ich mitten in einem Feuerwerk schwimmen würde. Manche Fischschwärme zogen einfach an mir vorüber. Es war herrlich, die Fische zu beobachten. Da das Wasser hier recht tief war, war genug Platz für Fische und uns, so dass wir uns nicht in die Quere kamen.
Manchmal badete ich einfach nur in den verschiedenen Blautönen des Meeres. Das war Seelenbalsam, die Stille um einen herum, die Fische …. Ja, ich war so richtig im Rausch des Meeres, Tiefe nicht unbedingt, wobei es dort unten bestimmt auch noch vieles zu entdecken gäbe.
Ich habe nun so richtig Lust bekommen, auch mal tiefer einzutauchen… Vielleicht würde mir Tauchen ja Spaß machen. Cayo ist wild entschlossen, wenn er 12 ist und tauchen lernen darf, dies zu tun, um dann wieder hierher zurückzukehren und zu tauchen.
Wir sahen auch eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Grund. Ein seltsames Gefühl, da drüber zu schwimmen.





