Am „Hafen“, eher ein kleiner Pier, hießen uns einige Seelöwen willkommen. Einer sprang ins Wasser, die anderen dösten vor sich hin. Hier scheint wirklich der wilde Westen zu sein. Auf dem Pier lagen jede Menge Iguanas herum, über die wir steigen mussten. Mit einem Taxi fuhren wir in unser Hostal. Port Villamil ist ein winziges Dorf mit sandigen Straßen. Alles ist mit Sand / Staub bedeckt, so dass es einen etwas schäbigen Eindruck macht. Ab und zu sieht man ein etwas nobleres Hotel, sonst gibt es nur einfache Häuser. Unser Hostal ist eines der wenigen Häuser, die mehr als ein Geschoss haben. Bekannte, die 6 Monate in Ecuador gelebt hatten, wohnten dort und hatten es uns empfohlen. Ein nettes Backpacker-Hostal. Wir konnten uns ein Zimmer aussuchen und entschieden uns für den oberen 2. Stock, so dass wir etwas Ruhe haben. Vom Zimmer aus können wir aufs Meer sehen. Das Zimmer ist geräumig, wir haben unser eigenes Bad. Die Küche teilen wir uns mit den anderen. Es ist eine überdachte Outdoorküche. Zudem gibt es eine Gemeinschaftshütte mit Hängematten, einem Fernseher und einem Tisch. Sieht gemütlich aus. Direkt vor unserem Hostal ist ein Fussballplatz, auf dem abends immer gespielt wird. Die Atmosphäre hier ist nett und wir haben genug Platz, um auch mal für sich selbst sein zu können. Wir haben gelernt, wie wichtig das ist.