Der Strand hier auf Isabela ist ein Traum. Kein Traum ist der Plastikmüll, der immer wieder vom Meer an Land gespült wird. Cayo hatte sich sehr darüber aufgeregt und vorgeschlagen, einfach mal eine Aktion zu starten, um den Müll vom Strand zu befreien. Ich fand die Idee genial und freute mich, wie sehr die Kinder mit offenen Augen durch die Welt gehen. Die ganze Familie packte mit an auf unserem Müllspaziergang. Jeder war mit einer Plastiktüte bewaffnet. Sorgfältig durchkämmten wir den Strand und fanden allerlei Dinge, die definitiv nicht an den Strand gehören: eine Brille, viele Zigarettenkippen, Seilstücke, Plastiktüten, Löffel, einen Ölfilter und sogar ein ganzes Stück Plastikwellpappe. Silas war der Gründlichste und Ausdauerndste von uns allen. Neben all dem Müll fanden wir auch allerlei schöne Muscheln, unzählige Booby- und Pelikanfedern. Es war ein wunderschöner Spaziergang, der Spaß machte. Als es dann am Strand so heiß wurde, kehrten wir um. Wir leerten unsere Mülltüten aus und machten eine Müllübersicht. Beeindruckend, was wir vier alles in so kurzer Zeit gefunden hatten. Und dabei dachte ich anfangs, dass gar nicht so viel Müll heute am Strand herumlag. Wir waren richtig stolz darauf, etwas getan zu haben. Der Müll kam getrennt in die verschiedenen Container, die am Eingang am Strand beim Krankenhaus standen. Wie schön, wenn man durch die eigenen Kindern zu solchen Aktionen animiert wird. Hat wirklich Spaß gemacht



