Abschied von Isabela

Isabela ist uns allen wirklich ans Herz gewachsen. Das liegt nicht zum großen Teil daran, dass wir hier durch das Unterrichten und die Aktionen mit den Kindern, Leute kennen gelernt haben, und gleichzeitig ist diese Insel so etwas von traumhaft schön. Mathias hat sie der „Wilde Westen“ genannt und das stimmt wirklich. Wilder Westen in Kombination mit dem gallischen Dorf aus Asterix und Obelix (es gibt außer Puerto Villamil wirklich kein anderes Dorf auf der Insel und dabei ist Isabela die Größte von allen Inseln auf Galapagos). So klein und kuschelig. Es gibt nur ein, zwei geteerte Straßen, der Rest ist Erde. Ampeln braucht man hier für die paar Autos nicht. In fünf Minuten zum Traum-Strand gehen und dann die Natur genießen. Oder zum Hafen zur Mangorvenbucht Concha Perla spazieren, um dann mit den Seelöwen zu schwimmen. Oder morgens zum einzigen Bäcker spazieren und dann zu Hause im Hostal die super saftig leckeren Orangen genießen, abends den schönsten Sonnenuntergang der Welt anschauen und seinen Gedanken nachhängen oder morgens gleich nach dem Aufstehen am Strand zu laufen und die Pelikane beim Fischen zu beobachten oder oder oder. Mir war das Herz wirklich zentnerschwer, diese geliebte Insel zu verlassen. Ein Trost blieb mir: Ulf würde auf Isabela bleiben und die Verbindung zu uns aufrecht erhalten und natürlich all die Menschen, die wir auf Isabela kennen gelernt haben. Am schnellsten werden wir wohl Juan-Carlos, einer der Volontätre wiedersehen. Er wird nächstes Jahr in Barcelona studieren. Und von Barcelona nach Frankfurt ist es ja wirklich ein Katzensprung, im Vergleich zur Entfernung Ecuador – Deutschland.

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