Kulturschock: Ankunft in Lima

Nach der kuscheligen und naturverbundenen Zeit auf Galapagos war die Ankunft in der „zivilisierten“ Welt ein echter Schock. Wir kamen abends an und hatten ein Uber-Taxi bestellt. Die Menschenmassen erschlugen uns fast. Viele hatten peruanische Nationaltrikots an. Wir erfuhren, dass heute Peru gegen Neuseeland spielen würde. Jeder war mit sich selbst beschäftigt. Kaum einer, der ein Lächeln auf den Lippen hatte. Als wir auf das Taxi warteten wurde mir schlagartig klar, wie hart es für uns werden würde, uns wieder in die Realität zurückzufinden. Nach dem zweiten Anlauf hatten wir dann auch ein Uber-Taxi und fuhren in Richtung Lima-Stadt. Der Taxifahrer hatte das Radio auf voller Lautstärke, das Fussballspiel würde in wenigen Minuten beginnen. Wir wälzten uns auf einer fünfspurigen Straße in Richtung Stadt. Überall Lärm, Gehupe und ein dichtes Gedränge an Autos. Wenn ich da an Isabela dachte. Auf der ganzen Insel gab es überhaupt keine einzige Ampel! Mit dröhnte der Schädel. War es eine gute Idee gewesen, in Lima ein paar tage zu bleiben? Ich sehnte mich nach Galapagos zurück, oder zumindest nach Ecuador.

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