Meine eigene Herausforderung im November – der NaNoWriMo 2017

Nano was? National Novel Writing Month. Es ist ein kreatives Schreibprojekt, bei dem man innerhalb des Novembers in 30 Tagen einen Roman mit mindestens 50.000 Wörter zu Papier bringt. Das ist ganz schön knackig und bedeutet, dass man täglich minsestens 1666 Wörter schreiben muss. Der Sinn der Sache ist, dass man seine Hemmungen überwindet, Ausreden nicht gelten lässt und einfach drauf losschreibt. Jedes Wort zählt. Es bleibt keine Zeit für Korrekturen und Wortfeilereien. Hier geht es um einen ersten Entwurf der Geschichte. Aus National, wurde seit dem ersten Durchlauf 1999 international: Jedes Jahr sind Leute aus der ganzen Welt motiviert, einen Roman zu Papier zu bringen. Ich habe 2011 bereits einmal mitgemacht und es war einfach großartig. Sich einen Monat lang wirklich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren, keine Ausreden gelten zu lassen und zu schauen, wie die eigene Story anfängt ein Eigenleben zu entwickeln. Es war wunderschön und gleichzeitig auch echt hart, das alles neben Beruf und Familie zu wuppen. Mehrmals hatte ich mir schon vorgenommen, mal wieder mitzumachen und irgendwie habe ich nie mehr die Kurve gekriegt. Schade! Nun während der Auszeit möchte ich es nochmals versuchen. Wenn ich es jetzt nicht schaffe, wann denn dann? Obwohl wir rumreisen werden und mein „normales Leben“ weitergeht, werde ich . Zeit finden, um mal wieder völlig im Schreiben aufzugehen. Und so schreibe ich nun seit 1. November fleißig, gleich nach dem Aufwachen. Viel vorbereitet habe ich nicht. Beim Joggen auf Isabela habe ich mir Gedanken über die Figuren gemacht und den groben Rahmen der Geschichte. Da der Roman auf Galapagos spielt, habe ich im Vorfeld schon mal Mathias über die Menschen hier in Galapagos ausgefragt, seine Dokumentationsfilm angesehen und auf Isabela einige Zeit auf dem Friedhof, der direkt am Strand liegt, zugebracht, und mir die Namen der verschiedenen Gräber angeschaut. Meine Story spielt nämlich um 1900 und handelt von eine jungen Frau, die nach Galapagos aufbricht, um bei ihrem Onkel auf seiner Kaffeeplantage mitzuarbeiten. Mal sehen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Bislang liege ich wirklich gut in der Zeit mit meinen Wörtern Stand heute knapp 29.500 ganz gut in der Zeit. Nur mit der Geschichte muss ich auch noch ein gutes Stück vorankommen. Meine Familie beschwert sich schon, dass ich vor dem Netbook hänge und dann unansprechbar bin. Ja, das sind Nanowrimo-Symptome. Da bin ich dann in Gedanken bei der Geschichte und was mit den Figuren als nächstes passiert. Bin auf alle Fälle gespannt, ob und wie ich es schaffen werde. Was schön ist, dass ich so (zumindest gedanklich) den ganzen November ständig in Galapagos sein werde.

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