Päckchen nach Deutschland

In Quito wollten wir ein Päckchen nach Deutschland schicken, hatten auch alles schon gepackt , allerdings waren uns US $ 150 zu teuer.
Also hatten wir die Sachen wieder in die Rucksäcke verstaut, um dann auf Galapagos verschiedene Souvenirs zu ergänzen und dann ein großes Paket nach Hause zu schicken.
Gesagt getan.
Der Gemüse Händler von gegenüber war so freundlich, uns eine leere Bananen Kiste zu schenken , damit wir unser Paket schnüren können.
Mit viel Klebeband habe mir das Paket gepackt und dann ging es los zur Post.
Dort angekommen fühlte ich mich ein wenig wie damals in Moskau: Ein Riesen-Gebäude mit genau einen Schalter, selbstverständlich durfte das Wach Personal davor nicht fehlen. Dann ein Päckchen aufzugeben war problemlos. „Paket nach Deutschland – kein Problem.“ Hier in Lima hat es dann “nur” 308 Soles gekostet, das entspricht ca. 80 €.
Aber der Formularkrieg fängt nun erst richtig an:
Ich benötige:
– eine Kopie des Reisepasses,
– ein Formular mit 5 Durchschlägen mit Infos zu Absender und Empfänger
– eine Zoll-Erklärung.
Also wieder zurück nach Hause, den Reisepass geholt , eine Kopie gemacht , und dann wieder zurück zur Post – die inzwischen bekannten zweieinhalb Kilometer.
Dann geht es an das Ausfüllen der Formulare .
Der Empfänger – einfach .
Der Absender – schon nicht mehr so einfach: Als Reisender hatte ich keine Adresse, die ich eintragen konnte – ich habe dann einfach die Airbnb Adresse unserer letzten Wohnung genommen.
Der Inhalt – schwierig: Auf die Frage habe ich gesagt dass im Paket Souvenirs, Kleidung und persönliche Dinge drin sind: Daraufhin meinte die Dame sie müsste das Paket kontrollieren. Also Paket auf ausgepackt, alles einzeln angeschaut, wieder eingepackt und kräftig mit Tesafilm zugeklebt .
Die Sicherheitsiformationen – ganz spannend: Die Kopie des Reisepasses wird an das Zoll Formular getackert , dann muss ich einen Fingerabdruck auf jeden Durchschlag des Post Formular sowie auf das Zoll-Formular aufdrücken.
Das Ende – 25 Tage dann ist das Paket zu Hause.
Ende gut – alles gut.

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