Um nach Machu Picchu zu kommen, muss man nach Agua Calientes fahren. Vor 20 Jahren fuhr da ein Zug direkt von Cusco aus ab. Es gab keine Straße dorthin, sondern nur diesen einen, kleinen, sher einfachen Zug. Heute gibt es schon eine Straße bis zu einem weitern Ort und von da an nimmt man dann den Zug. Wir wollten uns die Umsteigerei ersparen und sind von Poroy (etwas außerhalb von Cusco) mit dem Zug direk tbis Aguas Calientes gefahren. Schon beim Buchen bei Inca Rail war klar, dass dies ein total nobler Luxus-Tourizug sein werden würde. (Nicht nur am Preis war dies ablesebar, sondern auch an der Einrichtung des Inca Rail Offices). Nach Aguas Calientes fahren nur 2 Züge am Tag. Einer um 5.30 und dann spätnachmittgas. Wir nahmen den fürhen Zug, da wir in Aguas Calientes uns noch en wenig umschauen wollten. Von Cusco nach Poroy zum Bahnhof sind es ca. 30 Minuten mit dem Auto, so dass wir wirklich sehr früh aufgestanden sind. Ich war wirklich überrascht, wie gut die Kinder aus den Federn kamen. Bei Sonenaufgang fuhren wir über die Dächer von Cusco nach Poroy. Was für ein wunderschöner Anblick. Als wir in der Wartehalle darauf warteten, in den Zug einzusteigen, holten Cayo und Flo Avocatobrötchen für alle. Was für ein leckeres Frühstück! Endlich ging es los. Wir waren froh, da es doch recht alt in der Wartehalle war. Der Zug war, wir wir bereits gedacht hatten, die Luxus-Touri-Ausführung: Vollholztischchen und Ledersitze. Als wir dann losfuhren, bekamen wir eine kleine Snackkarte auf den Tisch gestellt und wurden dann mit Getränken und Sancks versorgt. Die Fahrt war wirklich faszinierend. Da die Gleise nur einspurig sind, mussten wir an einigen Stellen auf ein Abstellgleis, damit ein anderer Zug passieren konnte. Ein egigantische Landschaft, so zwischen den Anden zu fahren. Die drei Stunden vergingen wie im Fluge. Dennoch waren wir froh, als wir Aguas Clientes (oder Machu Picchu Pueblo) erreichten. Ich glaubte kaum meinen Augen zu trauen. Überall waren Touristenmassen. Selten hatte ich so ein touristisches Dorf gesehen. Gleich am Bahnhof ist „Petit Paris“, ein französisches Restaurant, es gibt jede Menge Pizzerien, Irish Pubs und sonst noch alles. Dazu goibt es typische peruanische Küche (alles natürlich auf Englisch angepriesen). Also alles andere als idyllisch. Denn dabei liegt dieses Dorf so idyllisch zwischen den Bergen. Wir flüchteten uns in die kleine Markthalle, in der sich nur wenige Touristen verlaufen hatten und frühstückten dort erst einmal. Dann suchten wir unser Zimmer auf und ruhtenuns erst einmal aus. Wir waren alles so etwas von müde und kaputt (außer Silas, der auf der Zugfahrt ausführlich geschlafen hatte). Als wir wieder einigermaßen zu uns kamen, war es zu spät, um in die heißen Quellen zu gehen oder das Museum zu besichtigen. War vielleicht auch ganz gut so, alles in Ruhe anzugehen, denn morgen früh würde es wieder sehr früh rausgehen. Der Bus nach Machu Picchu fährt um 5.30 ab, so dass wir um 6.00 in Machu Picchu sein können. Der Anzahl der Touristen ist seit ca. 3 Jahren limitiert. Man muss das Ticket im Vorhinein kaufen und kann entweder zwischen 6 und 12 Uhr hoch oder zwischen 12 und 18 Uhr.