Die besten Weltreisekinder der Welt

Als wir den Unfall während der Busfahrt über die Anden hatten, war es das erste Mal, dass mir wirklich der Atem stockte und ich mich am liebsten an einen ganz anderen Ort gewünscht hätte. Cayo stand derart unter Schock, er bekam gar keine Luft mehr und wollte nur heim nach Deutschland. Silas hatte den Unfall nicht ganz gesehen, aber auch er war schneeweiß im Gesicht. Mir blieb nichts anderes übrig, als einfach nur da zu sein und die Kinder in den Arm zu nehmen und zu beruhigen. Als wir dann 2,5 Stunden im Bus sitzen bleiben mussten, waren sie wirklich vorbildlich. Klar, fragten sie nach und waren genervt, sie hatten es aber immer irgendwie geschafft, sich zu beschäftigen. Als wir dann raus durften, wurden alle Hunde im Umkreis gestreichelt und Hühner beobachtet. Silas entdeckte einen kleinen Bach in der Nähe und schlug vor, gemeinsam einen Staudamm zu bauen. Cayo und Silas zogen fluchs die Schuhe und Socken aus und fingen dann mit bauen an. So waren sie voll vertieft im Bauen bis endlich der Bus kam. Geschwind nahmen sie die Sachen aus dem alten Bus und stiegen in den neuen ein. Ganz problemlos. Sie freuten sich über die bessere Ausstattung und die neuen Filme. Was für Prachtkinder wir haben! Welche Kinder machen so etwas mit, ohne auszuflippen? Hut ab. Wir haben wirklich die besten Weltreisekinder der Welt!

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