Die Reise war ein großes Abenteuer. Die Kids um 2:30 wekcen, dann zum Flughafen taumeln und um 6.00 Uhr ging der Flieger nach Santa Cruz. Wir waren bereits auf dem Rollfeld, als wir wieder umkehrten, weil ein Filter irgendwie verschmutzt war. Ich stellte mich schon auf längeres Warten ein, denn aus angesagten 10 Minuten können schnell ein paar Stunden werden. Für unseren Anschlußflug hatten wir eine Stunde Puffer. Mal sehen…. Tatsächlich waren wir dann nur 45 Minuten später dran. Vielleicht würde das ja noch klappen. In Santa Cruz war es dafür recht hektisch. Wir mussten wieder all unser Handgepäck durchleuchten lassen beim Transit und dann nochmals, um in den Flieger nach Sao Paulo zu kommen. Wir alle hatten das Gefühl an diesem Tag nur durch irgendwelche Kontrollen zu gehen. Als eine der Letzten waren wir dan glücklich im Flieger nach Sao Paulo. In Sao Paulo kamen wir müde und kaputt an. Hier hatten wir 4 Stunden Aufenthalt. Schon beim Immigration hatten wir den Eindruck, dass die Menschen auf dem Flughafen zumindest alle bierernst drein schauten. Da war kein Lächeln zu sehen, keine südamerikanische Leichtigkeit. Es dauerte eine Ewigkeit, bis wir unser Gepäck, das wir wieder neu einchecken mussten, einchecken konnten. Viele der Leute am Flughafen sprachen nur protugisisch und wir verstanden kein einziges Wort. Mit Gesten erklärte uns ein wirklich netter Herr, wo wir hinmussten. Endlich hatten wir unser Gepäck eingecheckt und hatten frei! Was für ein Glück, dass wir ier 4 Stunden Aufenthalt hatten. Wir setzten uns auf die Stühle und warteten. Das Wifi funktionierte auch nicht so wirklich, so dass wir von Brasilien nicht den besten Eindruck hatten. Ich wechselte noch das Argentische Geld, das wir aus Deutschland mitgebracht hatten. Wir wollten ja ursprünglich Weihnachten und Neujahr in Patagonien verbringen. Bei der Wechselstube schickten sie Flo wieder zurück und sagten, dass sich das Wechseln nicht lohnen würde. Flo war mittlerweile so etwas von entnervt, dass ich es nun nochmals versuchte. Die Dame am Wechselschalter zählte 10 Mal die Scheine nach und verlangte dann meinen Pass zum Geldwechseln! Ich überlegte mir im Stillen, ob ich auch für den Besuch der Toilette meinen Paß vorzeigen musste… Nachdem der Computer nach viermaliger Eingabe, endlich meine Daten schluckte, bekam ich wunderschöne brasilianische Geldscheine. Das war bei unserem aufenthalt hier wirklich am schönsten: das Geld. Schildkröten und andere Tiere waren auf den Scheinen. Da wir nicht so viel Geld hatten, um groß Essen zu gehen, gingen leisteten wir uns einen Hamburger. Besser als nichts!
Wir Vier waren alle froh, dass wir in Sao Paulo keinen Zwischenstop gemacht hatten und waren glücklich, als wir endlich im Flieger nach Johannesburg saßen.
Der Service der Soutafrican Airline war winfach nur gut. Die Leute super freundlich und bemüht, das Essen lecker und der Flieger schön groß , so dass wir nachts schlafen konnten. Silas verzichtete auf den Sclaf und schaute sich lieber so viele Filme wie möglich an. Und so kamen wir nach über 20 Stunden Reise müde aber glücklich in Johannesburg an.