Mittlerweile bewegen wir uns in El Alto und La Paz wie die Einheimischen. Dies bedeutet, wir wechseln zwischen „normalem“ Taxi, das wir so anhalten und den collectivos, kleinen Minibussen, die in eine bestimmte Richtung fahren. Man winkt sie einfach an der Straße her und zeigt mit den Fingern, wie viele Plätze wir brauchen. Je nachdem, ob Platz ist oder nicht, wird angehalten. Zum Aussteigen gilt das gleiche. Einfach höflich fragen, ob der fahrer an der nächsten Ecke halten kann, Erst beim Aussteigen wird bezahlt. Es ist völlig egal, ob man nur ein paar Meter fährt oder eine ganz lange Strecke, bezahlt wird das gleiche. Von El Alto aus, geht es dan mit dem Teleferico, der Gondel, die erst vor kurzem hier gebaut wurde, runter nach La Paz. Dort funktioniert es mit den Collectivos ähnlich. Man muss einfach nur sehr aufpassen, wohin die Minibusse fahren, da meist vier oder fünf Richtungen an der Windschutzscheibe angezeigt sind. Im Zweifel, einfach fragen. So eng gedrängt in einem Collectivo zu sitzen, ist eine ganz neue und andere Erfahrung als im normalen Taxi. Meist ernteten wir sehr neugierige Blicke, welche Gringos sich denn hier verirrt hatten.