Gänsehaut vor dem Wunder der Natur

Ehrlich gesagt hatte ich damit nicht gerechnet, dass wir im Park ein Nashorn sehen würden. Als wir dann ganz nahe an der Straße eines im hohen Gras sichteten, war das ein ganz besonderes Gefühl. Zuerst dachte ich, es sei ein kleiner Elefant, da es seinen Kopf gesenkt hatte, starrten wir alle auf die Schnauze, um zu sehen, ob da tatsächlich zwei Hörner drauf saßen. Sehr anmutig und fast schon majestätisch setzte es seine Schritte. Dann drehte es sich zu uns um und kam bis zum Straßenrand, überquerte die Straße, blieb mitten auf der Straße stehen und zog dann in aller Ruhe davon. Da war ich wirklich gerührt, welche Ruhe dieser Koloss ausstrahlte.

Ein weiteres Mal sahen wir ein Nashorn nur von weitem und einmal hatten wir ein Riesigenglück. Cayo meinte kurz, „stop mal, ich glaube zwar das ist ein Elfant, aber schauen wir lieber einmal.“ Mit den Ferngläsern ausgestattet spechteten wir in die Richtung. Und was war nicht nur ein Nashorn, es waren VIELE! Sie bewegten sich gerade paralel zur Straße und Flo fuhr ein wenig die Straße entlang. Dann sahen wir einen Weg, der geradezu auf die Nashörner führte. Im Schneckentempo fuhren wir die Piste entlang. Ehrlich gesagt war es mir doch mulmig, denn viele Nashörner im Blick zu behalten ist nicht so leicht. Und dann sahen wir sie. Wahnsinn, wie sie gemütlich hintereinander her liefen und ab und zu etwas fraßen. Insgesamt waren es sieben Stück. Wir diskutierten darüber, wie nahe wir ihnen kommen sollten, denn sie waren im Begriff über die Straße zu gehen. Ein irres Gefühl, wenn man den Tieren so begegnet. Wir dachten, dass alle Nashörner nun vorüber waren, hatten uns jedoch getäuscht und es kam noch ein Nachzügler. Die beiden letzten drehten sich nochmals kurz nach uns um, was unseren Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen ließ. Aber sie schauten nur und gingen dann weiter.

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