In Soweto angekommen

Das Lebo´s Backpackers liegt eingebettet in Soweto. Eine kleine Straße führt zwischen dem Gelände des Hauses und dem Outdoorgelände (mit Küche und Feuerstelle) hindurch und grenzt an einem kleinen öffentlichen Park an. Die Metro fährt seitlich am Park vorbei, so dass man ein Teil des Stadtteils ist. Auf der Straße und im Park spielen Kinder und freuen sich, wenn man mit ihnen spricht. Im Vergleich zu den Unterkünften über Air bnb, meist über, hatten wir nun auch mehr Kontakt zu anderen Reisenden, was wirklich sehr bereichernd war. Jens bspw, ein Lehramtsstudent, der für 8 Monate in den Towenships bei Kapstadt in einem Fußballprojekt arbeitet oder Moses, der aus Kenia kommt und mit seinen Eltern und seiner Schwester eine kenianisches Restaurant in New York betreibt.

Das Backpackers hier ist das erste von einem Schwarzen betriebenes Backpackers hier in Soweto. Als Lebo 19 und arbeitslos war und die Busse mit Touristen sah, die in das Hector Pieterson Museum gefahren wurden, dachte er sich, wie anders es wohl für die Touristen wäre, wenn sie Soweto nicht nur hinter der Glasscheibe erfahren könnten. Und so lud er anfangs Touristen in das Haus seiner Großmutter ein, um Soweto zu sehen, zu fühlen und zu schmecken. Dann gründete Lebo Malepa 2003 das Backpackers. Mittlerweile betreibt er es zusammen mit seiner Lebenspartnerin Maria Westerland. Er bot als Erster in Soweto Radtouren durch das Viertel an. Das Hostel, die Menschen, die Umgebung, die Erfahrungen und die vielen liebevollen Details haben die 3 Nächte hier für uns unvergesslich werden lassen. Wir werden sicherlich wieder hierherkommen und noch weitere Touren machen. Die 3 Tage hier waren nur ein Appetizer.

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