Johannesburg und die Autobahn. Das endete bisher immer in einem riesigen Umweg. So sollte es auch diesmal wieder sein. Wir waren von der Fahrt vom Kruger Park bis nach Johannesburg echt müde und versuchten dann mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung zum Backpackers zu kommen. Leider fuhren wir eine Ausfahrt zu früh von der Autobahn und machten dann wieder die Tour de Johannesburg. Als wir dann endlich in Soweto ankamen, bogen wir zu spät ab und mussten dann durch die schmalen Straßen irgendwie mittels Googlemap zum Backpackers finden. Das war ein seltsames Gefühl, so durch die Straßen zu fahren, durch eine Glasscheibe vom Armenviertel getrennt. Ich war dann wirklich froh, als wir angekommen waren. Ich kam mir total fremd vor und hatte keine Ahnung, wie ich die Gegend hier so einschätzen sollte. Im ersten Augenblick dachte ich erst, wie wir nur auf die Idee kommen konnten, hier nach Soweto zu kommen. Wie sehr mein erster Eindruck mich doch täuschte! Schon beim Aussteigen mekten wir, war ich so froh und begeistert, hierher gekommen zu sein, denn wir wurden so richtig wollkommen geheißen.