Am indischen Ozean

Ich hatte extra geschaut, dass unsere „Wohnung“ nahe am Strand war und so machten wir uns in der Affenhitze auf zum Strand. So weit war er gar nicht weg, es war einfach nur sauheiß. Dank Google fanden wir ihn auch recht schnell. Schon am Eingang lag ein ganzer Müllberg mit Einweggeschirr. Der weiße Sandstrand und das blaue Meer waren wunderschön, dazu Kokospalmen, ein wenig wie im Paradies. Kinder badeten im Wasser und Familien und junge Leute saßen im Schatten oder tollten im Wasser herum. Am Strand war auch viel Plastikmüll, Flaschen, Schuhe und sonst allerlei Zeug zu sehen. Da waren wir kurz echt enttäuscht, denn in unseren Köpfen haben sich unsere Lieblingsstrände von Galapagos eingebrannt, die unser Vergleichsmaßstab geworden sind. Uns ist natürlich klar, dass wir nicht überall solche Strände antreffen werden, vor allem nicht in einer Stadt wie Daresalaam, mit über 5 Millionen Einwohnern. Wir spazierten am Strand entlang, ein etwas seltsames Gefühl, da wir die einzigen Weißen waren und uns alle mit großen Augen ansahen und uns grüßten. Vor allem die Kids waren eine echte Attraktion. Als Cayo im Sand ein wenig vor sich hinbuddelte, kam ein junges Pärchen an. Der Mann fragte ganz erstaunt, was Cayo denn mache. „Einfach nur im Sand buddeln oder er sucht nach Öl.“ Er fragte nach Cayos Namen und wir stellen uns vor. Als ich seine Frau fragte, wie sie denn hieße, lächelte sie nur verlegen.

Im Norden und im Küstengebiet leben vor allem Muslime (auf Sansibar sind das 98%). Viele der Frauen hier sind verschleiert und einige tragen auch einen Gesichtsschleier.

Am Rückweg waren wir zu müde zum Gehen und nahmen uns ein Tuktuk.

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