Hier ist ein wunderbarer Platz zum Tauchen und Schnorcheln. Vor unserer Lodge kann man eine kleine verwunschene Insek sehen, das Mnewe–Atoll. Es wird gemunkelt, dass die Insel Bill Gates gehört. Man kann sich dort sehr exklusiv einmieten, nur 20 Touris sind auf der Insel zugelassen.
In der Nähe dort soll es zum Schnorcheln ein echtes Paradies sein. Da wir in Galapagos so viel Freude beim Schnorcheln hatten, wollten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die erste Tour, die wir machten, hatten wir schlichtweg großes Pech. Der Seegang war so hoch, dass man fast nicht schnorcheln konnte. Dann fing es auch noch zu stürmen an. Ich hatte das Gefühl den halben Ozean ausgetrunken zu haben. Unter Wasser gab es zwar jede Menge Fische zu sehen, es war jedoch viel Sand aufgewühlt, so dass die Sicht bescheiden war. Immerhin sahen wir einige Clownfische und ein paar Doris. Zu guter Letzt war ich dann auch noch seekrank.
Beim zweiten Versuch hatten wir dann umso mehr Glück. Zuerst waren wir in der Nähe der kleinen Insel, doch die Wellen waren echt hoch und man sah keinen einzigen Fisch. Wir dachten schon alle, dass wäre der Griff-ins-Klo, als die Jungs vom Boot meinten, dass wir noch einen anderen Spot anfahren würden. Wie gut, denn dort hatten wir jede Menge Fische um uns herum und unten an einem der Riffe konnten wir eine Muräne beobachten. Wie genial! Wir sahen Seegurken in allen Farben und Formen, Seesterne und allerlei kleinere Fische im Schwarm. Was wirklich super Spaß machte, war das warme Wasser. Ganz ohne Neoprenanzug fühlte ich mich hier echt wohl und es war nicht so saukalt wie auf Galapagos.