Unser neues Abendritual

Beim Durch-die-Gegend-Streifen haben wir hier auf dem Gelände einige Kioske entdeckt und gleich mal ausprobiert, was es da so alles gibt. Die Kioske sind aus Lehm gebaut und vorne vergittert. Es gibt ein größeres Loch, so dass man die Waren hindurchreichen kann. Diese Gittertechnik kennen wir auch aus La Paz. Wir klapperten mit unseren letzten zusammengekratzten Schillingen (bislang hatten wir noch keinen Geldautomaten gefunden) die einzelne Läden ab und kauften ein: unser geliebtes Tangawizi (die Ingwerlimonade), Cola, Toastbrot und Bonbons. Nicht immer konnten die Kioskbesitzer genug Englisch, so dass ich mein Stümper-Swahili rauskramte und anwenden konnte. Unser neuer Stammkiosk ist ein kleiner Lehmkiosk hinter dem ein supernette Frau steht, die ein herrlich offenes Lachen hat. Hinter dem Kiosk ist ein kleiner offener Stall, in dem Kühe stehen. Die Kühe sehen sehr nach westlichen Kühen aus. Hier in Afrika waren die Kühe bislang ganz anders. Sie haben oben auf dem Nacken einen Höcker. Silas und Cayo waren voll im Glück als sie die Kühe streichelten. Die Familie, die im Haus dort wohnte, freute sich riesig, dass die Kids so viel Freude an den Kühen hatten. Wir haben uns nun abends angewöhnt, einen kleinen Spaziergang zum Kiosk zu machen, die Kühe zu streicheln und mit unseren kühlen Getränken nach Hause zu wackeln.

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