Dalladalla-Abenteuer

Bislang waren wir in Tansania noch nie mit dem Dalladalla, dem Sammeltaxis hier, gefahren. Heute haben wir es dann gewagt. Das Dalladalla hatte iegntlich 12 Sitzplätze, als wir zustiegen, waren wir insgesamt 18 Personen ohne den Fahrer. Cayo hatte ganzhinten einen Sitzplatz, Silas stand und ich quetschte mich noch rein und stand anfangs auch noch. Wir fuhren bei offener Schiebetür, die dann später geschlossen wurde. Als eine Person ausgestiegen war, durfte ich nach Vorne, dort saßen wir zu dritt. Bei afrikanischer Gute-Laune-Musik fuhren wir in Richtung Stadtzentrum. Im Dalladalla gibt es zwei wichtige Menschen. Den Fahrer und den Kontrolleur. Er streckt immer den halben Oberkörper aus dem Fenster, schreit, in welche Richtung das Dalladalla fährt, lässt die Leute ein- und aussteigen und sagt dem Fahrer Bescheid, wann er losfahren bzw. anhalten soll, indem er einfach auf das Dach klopft. Das hört man auch durch die ganze Musik hindurch.

Die meisten Dalladallas sind mit christlichen Motiven beklebt. Ich habe sogar ein komplettes Papbst Johannes Paul II Dalladalle gesehen. Ein beruhigendes Gefühl, wenn man so beschützt wird.

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