Das war genau das, was ich heute den ganzen Tag gemacht hatte. Gar nicht bewusst, sondern eben, als ich mir überlegte, was denn heute alles war, wurde mir klar, dass ich heute schlicht und ergreifend eine Reise-Pause gemacht hatte. Ich habe mich heute in unser kleines Häuschen vergraben, geschrieben, gelesen, vorgelesen, mit den Kindern neue Spiele erfunden und gelacht, mit einer guten Freundin aus Deutschland Ewigkeiten telefoniert, im Netz ausführlich fast alle Artikel der Tagesschau gelesen…. und bin NICHT aus dem Haus gegangen. Ich hätte genauso gut in Shanghai, Timbuktu oder Frankfurt sein können (bis auf die Tatsache, dass ich hier in leichter Hose und T-Shirt rumlaufe). Ich habe das einfach gebraucht – meine eigenen 4 Wände, in denen ich tun und machen kann, was ich will. Und mir nicht dazu zu überlegen, wie komme ich wohin?, nehme ich das Handy mit? …. Ich habe diese Reise-Pause wirklich gebraucht und freue mich auf morgen, wenn ich wieder Nairobi mit neuer Energie, Neugierde und Offenheit erkunden werde.
P.S: eigentlich hatte ich vorgehabt, bereits die ersten Rücksäcke zu packen, Brzelen zu backen für das ultimative Heimatfeeling und ich könnte noch eine lange Liste hinzufügen. Das Schöne dabei ist, dass es mir heute gar nichts ausmacht, all diese To-Dos nicht getan zu haben.