In den letzten Tagen haben wir so ziemlich alles ausprobiert, was man an Verkehrsmittel benutzen kann.
Vom Flughafen aus haben wir Uber genommen. Dabei haben wir festgestellt, dass unser Uber-Fahrer gar kein Privatfahrer ist, sondern von einem Mann angestellt ist, der ihm die Uberfahrten vermittelt! Das Auto war tiptop und der Fahrer war recht nett, als wir Probleme hatten, unser neues Zu Hause zu finden.
Zu Fuß waren wir am ersten Tag gleich unterwegs. Wir finden es ja immer spannend, eine Stadt zu Fuß zu entdecken – sehr zum Leidwesen von Silas und Cayo, die meist maulen und die Sache weniger spannend finden…. Zu Fuß in Dubai unterwegs zu sein ist wirklich spannend, denn hier ist kaum jemand zu Fuß unterwegs! Es gibt kaum Gehwege, außerhalb der Geschäftsstraßen und die mehrspurigen Straßen sind durch Zäune abgesperrt, so dass man wirklich manchmal lange gehen muss, um an einer Ampel über eine Straße gehen zu können. A Propos Ampel! Silas hatte es als erster entdeckt, dass die Ampelmännchen hier sind wie in Deutschland! So haben wir bei jedem Ampelhalt ein wenig Heimatgefühl – das ist ganz gut so, denn als Fußgänger steht man Ewigkeiten an der Ampel! Hier haben Autos einfach Vorfahrt.
Normales Taxis: das geht hier ganz einfach und an jeder Ecke. In der Mall ist das sehr organisiert, da stellt man sich in die Shclange und wird einem Taxi zugeteilt. Der Taxifahrer bei uns hat dann, obwohl Flo ihm genau gesagt hatte, wo er abbiegen muss, da er die Adresse von einer früheren Fahrt her kannte, einfach eine andere Route genommen und wir haben eine kleine Rundfahrt durch das Viertel gemacht….
Metro: die Metro in Dubai ist eine der größten Metros, die ohne Fahrer fahren. Hier ist alles super gut organisiert – da ist Deutschland ein Entwicklungsland dagegen. Es gibt für den „normalen“ hier Lebenden die Nol card, eine Plastikkarte, die man einfach mit Guthaben auflädt ( ohne Na,en, ganz übertragbar). Wenn man in die Metro geht, muss man wie in Paris durch eine Sperre und hält einfach die Karte dran. Das entsprechende Fahrtgeld wird einfach von der Karte abgebucht. (Für Touris gibt es die Rote Nol card. Da sind einfach 10 Karten drauf. Ist nicht wiederaufbladbar). Ich finde dieses System einfach nur genial und ich frage mich, warum so etwas nicht auch in Deutschland gemacht wird. Die Fahrten hier sind auch recht günstig eine Fahrt im Schnitt (je nach Entfernung um die 1,20 Euro. Und es geht wirklich sehr schnell. In Dubai ist oft Stau, da ist man mit der Metro echt schneller dran. In den Metros darf weder getrunken noch gegessen werden. Sonst gibt es eine Geldstrafe. Und Kaugummis sind auch tabu. Die Metro sind so sauber wie bei uns die Flughäfen (oder sogar noch sauberer). Jede Metrostation hat eine super saubere Luxustoilette. Wifi gibt es in der Metro für Bewohner gratis, wer Wifi als Touri haben will, muss zahlen.
Es gibt separate Wagen für Frauen und Kinder – das ist recht praktisch, denn zu Stoßzeiten kann es echt eng werden.
Abra, so heißen die kleinen niedrige Boote, mit denen man in der Altstadt über den Creek zum Souk fahren kann. Zuerst wollte uns ein Mann eine private Tour anbieten. Erst als wir darauf bestaden, dass wir nur ans andere Ufer wollten, kamen wir dann zu den „normalen“ Leuten, die bereits auf der Abra saßen. Nach ein paar Miuten war das Boot auch schon voll. Die Fahr kostete pro Perso 1 Durham, das sid etwas mehr als 20 Cent. Dann schipperten wir auch schon los. Es war fast ein wenig unwirklich, in dem alten Holzboot zu sitzen und in der Gegend die neuen Hochhäuser zu sehen. Ein witziger Anblick, die alten Holzboote und dann die Skyline von Dubai. Eine wunderschöe, wenn auch nur kurzer Ausflug. Sehr empfehlenswert.
Privates Auto: Wir hatten das Glück, dass uns eine Freundin, die nun in Dubai wohnt, einen Tag lang mit in die Wüste gefahren hat. Was für ein Luxus!



