Ich bin für Einkaufszentren eigentlichnicht wirklich zu haben. Und in den letzten Tagen habe ich mehr Zeit in Einkaufszentren verbracht, wie vielleicht im ganzen letzten Jahr, da gehe ich sonst selten hin. Ist einfach nicht meins. Immerhin kann man hier erstaunliche soziologische Studien anstellen. Wie beispielsweise gestern, als Flo und ich in einem Café saßen, während Silas ud Cayo alleine durch die Dubai Mall stromerten. Es kam eine junge Emerati mit ihrem kleinen Sohn (ca. 1,5 Jahre alt) in das Cafe. Die Frau bestellte ihre Café während der Sohnemann seine Tüte Chips auf der benachbarten Holzbank verteilte. Als sie es merkte, nahm sie ihm die Tüte aus der Hand, sammelte die Krümel zusammen und setzte ihn auf die Bank neben sich. Dann holte sie aus dem Baggy ein Kinder-Tablet hervor. (Mit großen weichen Gruffen und breiten Füßen zum Stehen) Sie stellte das Tablet vor ihn auf dem Tisch, sie selbst nahm sich ihr Smartphone und beschägtigte sich damit. So bekommt der Junge immerhin recht rüh seie Medienkompetenz, war unser Gedanke, als er sich einenYoutubefilm über ein Autorennen in der Wüste anschaute und sich sichtlich daran erfreute. Immerhin war sie mit ihrem Sohn unterwegs. Die meisten Emeratikinder gehen in der Regel nur mit ihren Nannys raus. In der Mall habe ich auch gesehen, wie ein ca. fünfjähriger Junge mit seinen langen Hemdchen durch die Mall sprintete und zwei phlippinische Nanny ihm hinterher. Das war kein geplantes Fangenspiel. Der Junge schien daran Gefallen zu haben.