das ist ungefähr das Motto von Dubai. Aller muss das Größte , Höchste,.. sein. Dieses Motto haben wir nun live erlebt an einem Tag! Zuerst ging es zur Dubai Mall, mit 350.000 Quadratmetern,eines der größten Einkaufszentren der Welt. Dann zum Burj Khalifa, dem höchsten Turm der Welt mit 828m Höhe. Wir hatten bereits unsere Tickets, um das lange Warten zu vermeiden. Wie immer in Dubai war alles bestens organisiert. Während wir in der Schlange (kurze!) standen, verkürzte ein interessanter Film die Wartezeit. Hier feiert sich Dubai wirklich selbst. Sehr anschaulich und sehr emotional mit Lichtern und Videos etc. wird der Bau des Turms gezeigt, dann geht es auch schon zum Aufzug. Wir hatten das Vergnügen mit einer italienischen Reisegruppe im Aufzug zu landen, mal wieder Zeit für soziologische Studien…. In 55 Sekunden ging es dann bis zur 123. Etage. Ich dachte, dass sich das viel mulmiger anfühlt, wenn man so schnell nach oben fährt. War es aber gar nicht. Und als ich auf die Aussichtsplattform ging, empfand ich es gar nicht als so hoch, da durch die Glasscheiben kein Luftzug zu spüren ist. Ich hatte das Gefühl, auf eine Spielzeugstadt zu schauen, aber ich hatte nicht das keinen Bezug dazu, wie hoch ich war. Im Vergleich dazu enpfand ich es als wesentlich „höher“ auf dem Eiffelturm zu stehen und nach unten zu schauen. Da war mir wesentlich mulmiger zumute. Da es morgens recht neblig war, hatten wir nicht die beste Aussicht. Schön runterzuschauen, war es dennoch. Auch einen Moment einfach nur die Touris zu beobachten, war sehr erheiternd – jeder Soziologe wäre begeistert.
Man kann auch noch zu Fuß einen weiteren Stock hochgehen zur nächsten Plattform.
Es gibt auch die Möglichkeit, virtuell von der Spitze des Burj Khalifa zu springen. Silas und Cayo haben es ausprobiert und meinten, dass es so echt war. Sie hatten kurz den Schock ihres Lebens als sie nach unten sprangen. Mir reichte es schon, den beiden dazu zuzuschauen. Ich hätte warscheinlich die ganze Plattform zusammengeschrien und eine Alarm ausgelöst…. Soviel aus der Komfortzone raus, das brauche ich dann auch nicht.
Beim Rausgehen wurden dann noch auf großen Bildschrimen die Menschen, die am Bau des Turms beteiligt waren, portraitiert. Wirklich super interessant gemacht. Vom Architekten bis zum Fensterputzer kam jeder dran. Ich fand es spannend zu hören, dass die Reinigung der Fassade ganze 3 Monate braucht und dass die Fensterputzer bei zu starkem Wind und bei Regen draußen nicht arbeiten können.
Nachdem wir das Höchste abgehakt hatten, kam das Größte dran: das größte Aquarium der Welt. Auch mitten in einem der größten Einkaufszentren der Welt. Man kann auch von außen so mal schauen, im Inneren gibt es noch weitere Aquarien, Krokodile und weiteres. Als wir so vor dem riesigen Aquarium standen und viele der Tiere sahen, die wir vor einigen Monaten noch wild im Meer auf Galapagos gesehen hatten, so war der ganze Flair verloren. Es wirkte auf mich künstlich und wir bekamen alle wieder Fernweh nach Galapagos. Die anderen Aquarien waren recht interessant gemacht und die Kinder waren im Glück. Ich wunderte mich, woher Cayo all die Namen der Fische kannte (sogar teilweise auf Spanisch!).




