In Fußnähe, ein kleiner Spaziergang ist einer der bekanntesten Tempel in Kathmandu, einer der ältesten Tempel der Welt. Der Spaziergang war spannend und zeigte uns einen anderen Teil von Kathmandu. Durch kleine Sträßchen spazierten wir, vorbei an kleineren Tempeln, die vom Erdbeben teilweise noch zerstört sind und wiederaufgebaut werden, vorbei an kleinen Geschäften, die Göttergaben verkauften (kleine Schälchen mit Blumen und anderen Dingen) oder Gebetsketten oder anderen Dingen, die am am Tempel opfern kann. Immer höher stiegen wir bis wir dann vor den 365 Stufen ankamen. Wir hatten auf dem Weg noch zum Geldautomaten gehen wollen, fanden in diesem Teil der Stadt jedoch keinen und am Fuße des Tempels auch nicht. Wir zählten unser Geld. Es müsste für den Eintritt reichen. Unten am Fuße der Tempels gab es schon allerhand zu kaufen: Touristensouvenirs, Gebetsfahnen, Kerzen, Räucherstäbchen, Mandalas in Stein gemeisßelt, gestickte Tücher, … Wir stiegen Stufe für Stufe nach oben, vorbei an einem Priester, der gerade betete, Affen rannten an uns vorüber, klauten den Touristen das Essen. Eine Frau wurde ihr Eis aus der Hand gerissen, ein anderer Tourist musste seinem Apfel auf Wiedersehen sagen. Die Affen sind hier ganz schön frech. Am Tempel waren jedoch nicht nur Touristen, sondern viele Gläubige, die in ihren Festkleidern dem Tempel einen Besuch abstatteten. Als wir die Stufen hochstiegen, sah man noch die Auswirkungen des Erdbebens. Es war noch nicht alles wieder aufgebaut worden. Backsteine lagen an der Seite und ióbden sah man, wie Bauarbeiter an einem Gebäude arbeiteten. Als wir endlich oben waren, wurden wir mit einem gigantischen Blick über Kathamndu belohnt und der Kuppel des Tempels. Ein ganz besonderer Ort fand ich. Rund um den Tempel sind Gebetsmühlen angebracht, dazwischen immer wieder kleine Einbuchtungen mit Buddhastaturen und Löwen. Die Gläubigen gehen im Uhrzeigersinn um die Kuppel herum und drehen an den Gebetsmühlen, um für Frieden zu beten. Ich war ganz bei mir, als ich um die Kuppel lief. Die Kinder mussten es auch gleich ausprobieren und sahen die ganze Sache eher sportlich.
- einmal um den Tempel herum
- 365 Stufen






