Als wir hier in Gaunsahar ankamen, waren wir sehr beeindruckt von all den Bergen um uns herum. Die Sicht war jedoch trüb, so dass wir die Schneeberge nicht sehen konnten. Alle schwärmten uns vor, wie schön es hier erst ist, wenn sie erst sichtbar sind. Nach einem regnerischen Nachmittag und einer sehr stürmischen Nacht. Wir dachten, unsere Hütte würde beschossen, da es so stark hagelte und der Lärm auf dem Wellblechdach ganz schön laut war. Das Dach war auch nicht dicht und Cayo hielt mir ein kirschgroßes Hagelkorn vor die Nase! Daraufhin tauchten wir nur in unsere Schlafsäcke ab und hofften, dass das Gewitter vorübergehen würde. Am nächsten Morgen wurden wir mit einem sensationellen Blick belohnt. Die Schneeberge zeigten sich, darunter auch einige der höchsten Berge in Nepal. Der Manaslu mit 8156m zum Beispiel und der Anapurna II mit knapp 8000m. Es ist jedoch gar nicht die Höhe, die die Berge so imposant erscheinen lassen, einfach die ganze Landschaft, das ganze Gebirge an sich, dass meist bis in die Wolken wächst. Wenn ich dann noch den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang beobachte, kommt wieder große Demut vor der Natur auf. Und Dankbarkeit, solch schöne Momente zu erleben. Dieser Blick auf die Berge sind ein Highlight meiner Reise und meiner Gallerie des Lebens.