Hier in der Lodge, etwas vom kleinen Dörfchen Tala entfernt, verbirngen wir die nöchsten paar Tage. Wir fuhren an vielen kleinen Dörfchen vorbei und haben nun wirklich einen Einblick über das ländliche Indien gewonnen. Es ist so ganz anders als das Indien in den Städten. Viel, viel ärmer. Immer wieder gibt es Bambushaine und viele Bäume. Hier sind wir wirklich im Dschungelbuch angekommen. So ungefähr muss das Dorf ausgesehen haben, aus dem Mogli kam. Wir sind ja nicht umsonst hierher gekommen und haben eine halbe Weltreise gemacht – wir möchten hier im Bandhavgard National Park gerne Tiger sehen.
Als wir ankommen, sind wir die einzigen Gäste. Die Lodge hat bereits bessere Zeiten gesehen, die Häuschen sind jedoch schön gemacht: aus Steinen, mit einem Kamin. Wir haben viel Platz, sogar ein kleines Ankleidezimmer (der Vorraum zum Bad). Und ein Badezimmer, das so groß ist, wie unser ganzes Zimmer damals in Dubai! Und eine kleine Terrasse nach hinten. Auf dem Gelände springen jede Menge Affen herum, die man vom Höuschen aus gut beobachten kann. Überall hat es Bambushaine und es ist echt still hier. KEIN Hupen!!!
Was wirklich ärgerlich ist, der wunderschöne große Pool (das war eines der Kriterien, weshalb wir hier gebucht hatten) ist leer. „Der Pool wird gewartet“ steht mit großen Buchstaben an der Rezeption. Wie schade!