In Indien findet alles auf der Straße statt. Am Straßenrand findet man alles: Leute, die im Schatten liegen, um sich auszuruhen oder auch zu schlafen, es gibt eine Friseurecke mit Friseurstühlen auf denen Leute sitzen, die rasiert werden, Kühe, Hunde, Katzen, Schafe, Ziegen, alles hat itgendwo einen seinen Platz, es gibt unzählige Straßenstände, vom Gemüse- und Obstverkäufer über Imbissstände bis hin zur Schweißerei, die am Straßenrand arbeitet, der Schreiner, der Betten baut und sogar an einer Straßenecke habe ich auf 3 Quadratmeter ein Pärchengesehen, dass eine Bügelstation an der Straße hatte. Mitten in der prallen Sonne und Hitze stand die Frau da und bügelte mit einem uralten Bügeleisen (ohne Strom natürlich), ein großes Teil, in das man Kohlen hineintun konnte, wie früher zu Uromas Zeiten. Ich fragte mich ein wenig, ob es so viel Sinn macht, an diesem staubigen Straßenrand zu bügeln, denn die Wäsche würde da mit Sicherheit voller Staub werden. Immerhin wäre sie dann jedoch gebügelt.