Tuktuk offroad

Wir haben wahrlich auf unserer Reise schon sehr ausgedehnte Tutukerfahrungen gesammelt. Die Fahrt zu einer Fabrik, in der Stoffe von Hand bedruckt werden, war ein weiteres Abenteuer in Sachen Tuktukfahrt. Flo hatte die Adresse auf Googlemaps und zeigte sie dem Tutktukfahrer, der brav den Anweisungen von Flo folgte, da er wohl die Karte nicht so richtig lesen konnte. Flo fungierte wieder einmal als Navi. Ziemlich schnell waren wir weg von der asphaltierten Straße und fuhren in immer abgelegenere Viertel. Ich war kurz skeptisch, ob wir richtig sind, Flo beharrte jedoch darauf, dass dies stimmen müsste. Selbst der Tuktukfahrer schaute Flo immer wieder fragend an. So fuhren wir durch Pisten, die mehr Schlaglöcher hatten als Straße. Ich war überrascht, wie geländegängig so ein Tuktuk ist. Irgendwann hoffte ich nur noch, dass dies alles stimmen würde, denn wir waren wirklich weit weg vom städtischen Leben und zu Fuß diese Strecke zurückzulegen, dazu hätte ich keine Lust.

Schließlich kamen wir am Treffpunkt an. Wir hatten einen Workshop zum Stoffdrucken gebucht. Der Tuktukfahrer kam mit uns mit und wir fragten uns durch, ob wir hier richtig seien. Wir waren in einer Töpferei gelandet. „Stoffdrucken? Ja,ja, das macht mein Bruder. Kommt mit, ich zeige euch den Weg zur Fabrik.“ Als wir ankamen (etwas früher als gedacht), war niemand da, der so richtig viel Englisch konnte. Also warteten wir erst einmal. Der Tuktukfahrer wollte belieben und auf uns warten. Da die ganze Sache ca. 3 Stunden dauern würde, meinten wir, dass es besser wäre, wenn er wieder fahren würde.

Einer der Arbeiter versuchte uns zu erklären, wie hier gedruckt wird. Anfangs war ich etwas überrascht, da ich dachte, dass hier niemand wusste, dass wir hier den Workshop haben würden.

Wir setzten uns erst einmal hin,tranken etwas (es war wirklich gut heiß) und warteten. Mal sehen, was passieren würde. Nach einer Weile kam ein Mann zu uns, der uns verwundert anschaute. „Sie haben die Fabrik alleine gefunden? Normalerweise findet die keiner auf Anhieb!“ Der Besitzer der Fabrik erklärte uns, dass hier wie die Stoffe bedruckt würden. Sie benutzen Farben, die keine Allergien auslösen und auch ökologisch gut verträglich seien, denn 90% der bedruckten Stoffe würden exportiert werden.

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