Busterminals haben wir auf unserer Reise viele gesehen: Costa Rica, Peru, Bolivien, Tansania, Kenia, Indien, Nepal. Der hier in KL glich eher einem Flughafen Terminal als einem Bus Terminal. Alles super sauber, überall Monitore mit den Abfahrtszeiten und Abfahrtsorten. Alles wohl geordnet. Auch der Bus war recht modern (Cayo beschwerte sich darüber, dass er keinen Bildshcirm hatte wie die in Peru), jedoch mit Klimaanlage und gepolstertem Sitzplatz.
Als wir raus aus KL fuhren, wurde mir erst so richtig bewusst, wie grün Malaysia ist. So um die Mittagszeit machte der Bus an einem kleinen Restaurant halt und wir konnten etwas zu Mittag essen. Es gab ein Büffet mit allerlei Fisch und Gemüse und Reis. Da mein Magen etwas rebellierte, probierte ich nur bei Flos Teller ein wenig. Das meiste war sauscharf. Ich begnügte mich daher mit einer Banane. Die Frau des Restaurants kam mit einem Zettel vorbei, schaute sich den Teller an und setzte dann einen Preis fest, den sie auf einen Zettel schrieb. Mit dem Zettel ging man dann später zurm Tresen und zahlte. Das Restaurant war sehr voll, da auch noch andere Busse hier hielten und Rast machten. Diese Wuselei und die vielen Menschen ließen uns wieder an Indien erinnern.
In Mersing angekommen, nach 1,5 Stunden Verspätung, packten wir unsere Rucksäcke und wanderten zu unserem Hostel in der Nähe der Fähre. Wir würden eine Nacht hier bleiben und dann die frühe Fähre um 7.00 Uhr nehmen. Wir hatten von Galapagos gelernt, dass wir lieber mit Puffer reisen, um nicht noch einmal auf einer Insel zu stranden und auf Wohnungssuche gehen zu müssen. Wir waren froh, dass wir nun ein wenig ausruhen konnten, denn das Klima ist wirklich durch die feuchte Hitze echt anstrengend.