Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…

Die Leute aus der Druckerei hatten uns freundlicherweise an eine Tutktuk Station gefahren, so dass wir wieder nach Jaipur zurückfahren konnten. Wir bummelten erst eine Weile durch den Markt, an dem wohl nie Touristen sind, so wie die Menschen uns überrascht angeschaut hatten. Als wir dann zu den Tuktuks sind, um in die Preisverhandlungen einzusteigen, waren wir von 7 Fahrern umringt, die unbedingt uns als Kunden haben wollten. Es begann sehr stürmisch zu werden, der Himmel zog sich zu und überall wirbelte der Staub durch die Luft. Gerade als wir uns in ein Tuktuk hechteten, fing es stark zu regnen an. Die Fahrt war stürmisch, naß und kalt. Ein seltsames Gefühl, wenn man in so einer kleinen Kiste sitzt und weiß, dass gleich ein Unwetter aufzieht. Der Vorteil, den die Tuktuks normalerweise haben, dass ein kühler Wind durchzieht, war diesmal ein echter Nachteil. Zudem regnete es seitlich in das Tuktuk rein, so dass Flo und ich, die außen saßen am Ende pitschnass waren. Am Ende waren wir froh, als wir in unserem warmen und gemütlichen und vor allem trockenen Hotelzimmer waren.

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