Auf unserer Reise haben wir als Familie bereits ganz vielfältige Erfahrungen gemacht, positive und negative.
Den Tauchschein gemeinsam zu machen, war eine ganz besondere Erfahrung. Wir alle fingen von Null an und arbeiteten uns durch die Theorie und Praxis durch. Tauchen funktioniert immer mit dem Buddy-System, d.h. dass immer zwei Leute miteinander tauchen und aufeinander aufpassen. Anfangs waren Cayo und Silas ein Buddy-Team, da sie schneller abtauchen konnten als wir Erwachsenen. Das funktionierte auch recht gut. Später tauschten wir dann, so dass jeder einmal von uns mit jedam als Tauch-Buddy tauchte. Als Buddy muss man sich gegenseitig vertrauen können und nah beim anderen sein, sonst kann es gefährlich werden. Für mich war es schon etwas anderes, mit meinem Kind als Buddy zu tauchen. Zum einen fühle ich nochmals eine ganz andere Verantwortung und gleichzeitig auch das Vertrauen, dass mein Kind im Notfall nach mir schaut. Das wissen die Kinder auch, dass ihnen dieses Vertrauen entgegengebracht wird und man ihnen auf einer Ebene begegnet. Dadurch hat es eine ganz andere Verbindung gegeben. Auch gemeinsam als Familie unter Wasser unterwegs zu sein, hat uns als Familie nochmals viel enger zusammengeschweißt. Es ist schön, dass wir ein gemeinsames Familienhobby haben, das wir zusammen machen können, auch wenn die Kinder bereits in der Pubertät sind und es dann wohl höchst uncool ist, mit den Eltern wegzufahren.