Diesmal machten wir eine Tour mit zwei Tauchgängen. Da die See sehr stürmisch war, mussten wir ein anderes Riff anfahren. Diesmal hatte ich vorher gecheckt, dass die richtige Tasche mit meinen Tauchsachen an Bord war. Als wir abtauchten und gerade ein wenig unten waren, löste sich mein Maskenband und ich bekam echte Panik. Eine der Übungen beim Tauchschein war es, die Maske abzunehmen und wieder auszusetzen. Für mich die schlimmste Übung überhaupt. Denn ich dachte immer, dass ich dann keinen Atemregler mehr im Mund hätte, was ja gar nicht stimmte, sondern einfach „nur für die Augen unangenehm“ wäre. In diesem Moment dachte ich nur eines „so schnell wie möglich hoch an die Oberfläche“ und tauchte auf. Was keine gute Sache ist, da man nur langsam auftauchen soll, weil es sonst zu körperlichen Schäden kommen kann. Wir haben zum Glück nicht sehr tief getaucht und ich kam gar nicht dazu, zu schnell aufzutauchen, da unsere Guide mich festhielt, so dass ich nicht zu schnell wurde. Für mich war das echt eine Challenge und erst an der Wasseroberfläche konnte ich wieder klar denken.
Zum Glück konnten wir das Maskenband reparieren. Pascale gab mir ihre Maske, für den Fall, dass siech das Band wieder lösen sollte.
Der erneute Abstieg war für mich kurz eine Überwindung, dann ging es jedoch und wir hatten zwei wirklich schöne Tauchgänge. So langsam gewinne ich unter Wasser Sicherheit und kann es richtig genießen.
Als wir auftauchten, war weit und breit kein Boot zu sehen. Es sammelte gerade die anderen Taucher ein. Und so ließen wir uns an der Wasseroberfläche treiben und machten auch über Wasser ein Familienshooting. Cayo war kurz aufgebracht, als er kein Boot sah. War dann aber wieder beruhigt, als zumindest ein anderes Boot auftauchte.