Nach dem Museumsdorf fuhren wir bei Yukos Eltern vorbei, die im Nachbardorf leben. Als ich wieder vor der Türe stand und Yukos Eltern vor mir waren, hatte ich das Gefühl, dass sich nichts geändert hatte. Yukos Mutter sah fast genauso aus wie ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Nur der Papa war etwas grauer geworden. Für mich war es ein wenig wie heimkommen. Ich habe hier während der 6 Monate so viele Wochenenden verbracht, dass sie wie eine zweite Familie für mich geworden sind. Im Haus hatte sich fast nichts verändert – bis auf ein paar Fotos aus Deutschland, die Yuko wohl von ihrer Zeit in Deutschland mitgebracht hatte oder von Yukos Mutter selbst, als sie uns an unserer Hochzeit besuchte.
Als wir endlich alle am Tisch im Tatamizimmer saßen, war kaum mehr Platz: so viele Sushis waren aufgetischt und andere Leckereien. Fast ein wenig wie an Weihnachten!
Ai, Yukos Mutter, schloß Cayo und Silas gleich ins Herz und umsorgte sie wie ihre eigenen Enkelkinder.
Es war ein wunderbarer Abschluß des Tages, bevor wir dann endlich in Zama bei Yuko ankamen.
Yuko und Hisayoshi hatten extra für uns ihr Schlafzimmer zur Verfügung gestellt – ich war ganz gerührt!