Erdbeerpflücken: Natur für Städter

Hisayoshi, Yuko und die Mädels fuhren mit uns zum Erdbeerpflücken. Wir freuten uns riesig, da wir während unserer Weltreise bisher noch nicht groß Erdbeeren gegessen hatten. Wir erinnerten uns an die Erdbeerfelder, die nicht weit von unserem Zu Hause waren und wie schön es für uns immer war, dort Erdbeeren zu pflücken. Hier in Japan funktioniert das etwas anders. Hier darf man nur pflückenk, um die Erdbeeren gleich zu essen. Zum einen wachsen die Erdbeeren in einem Gewächshaus und zwar nicht auf dem Boden, sondern in Rohren, die schräg nach oben angebracht sind. So muss man sich nicht groß bücken. Zudem gibt es viele verschiedene Arten von Erdbeeren. Wir bekamen ein kleines Plastikschälchen und konnten uns Kondensmilch oder Schokosauce geben lassen, um die Erdbeeren darin zu dippen. Auf Schildern wurde nochmals explizit erklärt, wie Erdbeeren zu pflücken sind. Dann durften wir loslegen. Doe Erdbeeren schmeckten im Vergleich zu Deutschland viel wassriger und nicht so aromatisch. Einige schmeckten ein wenig nach Pfirsich. Es war spannend, die unterschiedlichen Geschmacksnuancen herauszuschmecken.
Ich machte auch gleich meine erste peinliche WC-Erfahrung. Toiletten sind in Japan eine Kunst für sich, vor allem, wenn man nicht mehr genau weiß, wie sie funktionieren, denn hier zeigt sich, dass Japan ein hochtechnologisiertes Land ist. Ich war dennoch ein wenig überrascht, als ich im Dixi-Klo eine dieser High.Tech-WCs entdeckte und 1000 Knöpfe sah, ohne jedoch zu wissen, wo man abspült. Nachdem ich VORHER alle Knöpfe ausprobiert hatte und keine die Funktion des Abspülens hatte, fragte ich nochmals Yuko, wo denn der geheimnisvolle Knopf sei. Aha, es war gar kein Knopf, sondern hinten am Spülkasten gab es den Hebel! So nun war ich endlich gewappnet, um ordnungsgemäß auf die Toilette gehen zu können!