Im Cup Noodle Museum

Japan ohne Cup Noodles ist einfach unvorstellbar. Sie gehören zu Japan wie Reisbällchen, Sushi und Stäbchen. Es gibt sie überall zu kaufen und in den 24 Stunden Shops bekommt gleich heißes Wasser und ein paar Stäbchen dazu, so dass man die Nudeln gleich verspeisen kann.
In Yokohama gibt es nun ein eigenes Cuo Noodle Museum, das wir gemeinsam mit Yukos Familie besuchten. Da golden Week war (eine Woche mit vielen Feiertagen, so dass die Kinder frei haben), war es sehr voll. Wir hatten Glück und Yuko hatte die letzten Tickets ergattert, um sich seine eigenen Cup Noodles zusammenzustellen.
Wir schauten uns zuerst ein wenig im Museum um, wie es überhaupt zu dieser Idee kam. Die Grundidee war, nach dem Krieg der Bevölkerung eine einfache und billige Mahlzeit zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Sorten und viele andere Firmen, die diese Idee kopiert haben.
Dann war der große Moment gekommen und wir durften uns ans Cup Noodle machen wagen. Wie immer hieß es „schön in der Reihe anstellen“, dann wurden unsere Hände desinfiziert und wie bekamen einen leeren Cup, den wir bemalen durften. In dem riesigen Raum war es sehr lärmig: viele Menschen, überall Lautsprecherdurchsagen, jede Menge Familien,… Schließlich hatten wir unsere Malinsel gefunden und konnten uns dann nach Herzenslust mit den Stiften austoben. Anschließend ging es an die Noodlebar. Dort stand jemand, der mit Hilfe einer Maschine die Noodles in den Cup drückte. Jeder von uns durfte selbst Hand anlegen. In der nöchsten Station konnten wir dann die Geschmacksrichtung festlegen: normal, Curry, oder Tomate-Chilli. Nun durften wir noch aus einer Reihe von Zutaten 3 Zutaten aussuchen, dann wurde der Cup versiegelt. Stolz hatten wir nun unsere eigen kreierte Cup Noodle!