Im Ninja-Fieber

Der Ausflug nach Iga, einer der bekannten Ninja-Städte war anders als sonst. Der Vater unseres Hosts fuhr uns dorthin und war unser Guide. Nach so vielen Monaten des alleine Reisens war es für uns etwas seltsam, dass wir herumkutschiert und herumgeführt wurden. Das Ninjamuseum war sehr interessant. Wir haben viel über das Leben der Ninjas erfahren und dass sie außer zu kämpfen und zu trainieren viele nadere Fertigkeiten lernen mussten (Gedächtnistraining, Wettervorhersagen, …).

Ein echtes Ninja-Haus mit all seinen Verstecken zu sehen, war natürlich eines der High-Lights. Einfach unglaublich, wie viele Verstecke in so einem Haus sind und wie schwer man sie nur erkennen kann. Etwas schade fand ich, dass die Führung durch das Haus recht schnell verlief nd eher ein Durschschleusen als ein richtiges Betrachten war. Während wir gerade am Ausgang waren und noch nicht draußen, stand bereits die nächste Gruppe vor der Türe.

Wir schauten uns noch eine Ninja-Aufführung an, in der die verschiedenen Waffen sehr eindrucksvoll vorgeführt wurden. Wahnsinn, was für eine Körperbeherrschung die Leute hatten. Es war auch eine weibliche Ninja unter ihnen, das war auch im alten Japan der Fall.

Zu Hause in unserem Zimmer konten wir unten im Eingangsbereich selbst einmal mit den Shuriken werfen üben. Gar nicht so einfach!

Cayo und Silas hatten nun ein neues Hobby gefunden und trainierten fleißig, so dass unser Host die beiden als Shuriken-Meister betitelte.