Parcouring in Kyoto

Wir machen auf unserer Weltreise immer wieder neue Erfahrungen, von denen wir nie geglaubt hätten, dass wir sie machen würden. So auch mit unserem neuesten „Sport“ Parcouring durch Kyoto. Ich muss zugeben, das war eher unfreiwillig, da wir recht spät dran waren und der Termin der Samuraivorführung bald anfing. Dank Googlemaps und Flo marschierten wir im Stechschritt durch die Innenstadt, überholten verwunderte Japaner und schlendernde Touristen, blieben an keine roten Ampel stehen (sehr zur Werwunderung der Japaner, die uns nur ungläubig hinterherblickten,… als sie bemerkten, dass es nicht grün war und bereits ebenfalls losmarschieren wollten!). Wir umrundeten Reisegruppen und kamen dann doch überpünktlich zum Termin an! Auch nach all der Reisezeit sind wir doch noch ein klein wenig Deutsch geblieben!.

Die Vorführung war übrigens eine kleine Begegnung der dritten Art! Wir hatten uns dies ganz anders vorgestellt. Die Japanerin, die die verschiedenen Szenen erklärte konnte man leider nicht wirklich verstehen – ihr Englisch war für uns zu fremdartig und mein Japanisch noch nicht so ausreichend, um alles genau zu verstehen.

Am Ende durften wir ein Katana in der Hand halten und Fotos machen. Irgendwie kam uns das alles eher wie ein Witz vor, wie eine Einführung in die Kultur der Samurai. Nun haben wir auch solch eine Erfahrung gemacht!