Wir haben genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, denn momentan ziehen die Wale im Meer gerade vorüber, um in wärmere Gewässer zu kommen und ihre Babys auf die Welt zu bringen. Vom Strand aus konnten wir die weißen Fontänen aus sehen, die sie in die Luft spritzen. Ein schönes Gefühl, so etwas zu sehen. Wieder einmal mehr wird man sich seiner eigenen Kleinigkeit bewusst und was für eine Wunderwelt dieser Planet doch ist.
Wir haben dann dennoch eine Wahlewatching Tour auf dem Boot gebucht, um diese majestätischen Tiere von Nahem sehen zu können. Wir hatten auch Glück und konnten sie sehen, wie sie im Wasser auf- und abtauchten. Was für ein Schauspiel, wenn sie an die Oberfläche kamen und man die ganze Schwanzflosse sehen konnte. Sie waren diesmal recht schüchtern, so dass wir sie nicht von ganz Nahem sahen. Dennoch ein faszinierender Anblick.
Vielleicht liegt es auch daran, dass wir in Sachen Wildtieren auf unserer Reise so viele Highlights hatten, die kaum zu toppen sind.
Auf der Rückfahrt meinte der Kapitän des Schiffes, dass wir uns nun festhalten sollten und grinste. Ich hatte keine Ahnung, dass es uns zeigen wollte, was sein Boot so alles hergab. Wir fuhren im hohen Tempo ins der Hafenbucht und legten uns in die Kurven, da kam schon ein James Bond Feeling auf. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so schnell und kurvig werden würde! Die Kinder hatten wirklich so richtig Spaß und ich muss zugeben, dass ich mal wider aus meiner Komfortzone herausgeschleudert wurde. Am Ende war ich dann doch froh, als wir endlich im Hafen ankamen.