Seit ich in Costa Rica der Guanabana verfallen bin, suchte ich sie auf allen Märkten und in den Obstläden. In Costa Rica konnte ich zwar teifgefrorene Pulpe (Frutchfleisch) kaufen, das wollte ich jedoch nicht. Auf dem Markt in Quito war ich dann glücklich. An vielen der Obstständen thronten ordentlich aufgereiht die grünen stacheligen Dinger und winkten mir alle zu. Nun hatte ich die schwierige Aufgabe, aus all den vielen verlockenden Grüffelo-Eiern eine auszusuchen. Die Sache ist nämlich die, dass Guanabanas bis zu 30kg schwer werden können. Selbst als absoluter Guanabana-Fan ein Menge, die jeden umhaut. Ganz so groß waren die Früchte zwar nicht, ich wollte jedoch eine recht kleine Version haben. Nachdem die Kids und Flo beim Grüffelo-Ei-Spotting geholfen hatten, wurde ich fündig. Und dann bekam ich das „kleine“ Teil in die Hand. Mit Grüffelo-Eier muss man ganz, ganz vorsichtig umgehen, denn die stachelige Schale ist sehr weich und empfindlich. Ich nahm die Tüte und ließ sie nicht mehr aus den Augen. Hoffentlich blieb das gute Stück heil während unseres langen Tages!
Als wir schließlich zu Hause waren, sah ich, dass die das Grüffelo-Ei erste Risse hatte. Es sah aus, als ob es über Nacht schlüpfen würde. Vorsichtig bettete ich es auf einen Teller und stellte es in den Kühlschrank. Ich bin ja mal gespannt, ob mir morgen ein kleines wuscheliges Grüffelo-Baby anblickt, wenn ich den Kühlschrank öffne.