Wir hatten ja einige Dinge aussortiert (bspw. Kleider, die den Jungs zu klein geworden sind) und uns überlegt, dass wir sie Mateo, mit dem die Jungs im Park Fußball gespielt hatten, schenken könnten. Über What´s App waren wir eh ihnen in Verbindung geblieben. Am letzten Abend schauten dann Domenica, Mateos Schwester und Chris, Domenicas Freund bei uns vorbei, um die Sachen abzuholen. Wir plauderten bei Kaffee und Tee noch eine ganze Weile über Ecuador und Deutschland und natürlich auch über das Essen – wie sollte es denn auch anders sein. So erzählten wir von unserer Erfahrung mit der Hühnersuppe und den Hühnerfüßen. Domenica sah uns ganz überrascht an und fragte: „ Ja habt ihr die Hühnerfüße denn nicht gegessen?“ Ich bekam Gänsehaut: „Kann man die wirklich essen?“ „Klar, die sind richtig lecker!“ Ich bin ja sehr experimentierfreudig, aber in manchen Fällen hört die Experimentierfreude dann doch auf.
Die beiden erzählten uns noch jede Menge über schöne Orte in und um Quito, so dass uns der Abschied aus dieser Stadt noch schwerer fiel.