Schnorcheln, neue Erfahrungen

Nachdem Flo und die Kids beim Schnorcheln Rochen und Haie in verschiedenen Größen gesehen hatten, wollte ich dann auch mal meinen Respekt überwinden und mir die Tiere mal von Nahem anschauen. Flo und die Kids schnorchelten bereits an der einen Ecke und ich kam dazu. In der Nähe der Mangroven gibt es immer viel zu sehen. Die Sache ist nur, dass das Wasser nicht wirklich tief ist (hüfthoch) und manchmal dann noch Lavafelsen auf dem Meeresboden sind, so dass man seinen Bauch einziehen muss, um drüber zu schwimmen. Da es ja auch einige Rochen hier hat, die sich gerne auf dem Meeresboden niederlassen, habe ich jedes Mal angst, wenn ich mit den Beinen den Boden berühre, ich könnte auf einen Rochen treten. Sprich mein Schnorcheln war voller Adrenalin.

Die Kids hatten ein paar Haie gesehen und dann aus den Augen verloren „die schwimmen hier irgendwo um uns rum“, erklärte mir Cayo die Lage. Das waren ja tolle Aussichten! Flo nahm mich bei der Hand und wollte mir dann einen Hai zeigen. Ich schwamm brav hinterher und dann deutete er auf den Grund. Als ich genauer hinsah, traf mich fast der Schlag, da der Schwanz des Hais ungefähr 30cm von mir entfernt war. Viel Zeit zum Ansehen nahm ich mir nicht, sondern suchte recht schnell das Weite. Sooo nah muss er dann auch nicht sein. Die Kids lachten sich später krumm über meinen schnellen Rückzug.

Wenn wir morgen mit dem Boot auf Schnorcheltour gehen hoffe ich ja, dass all diese wunderbaren Fische schön weit unter mir schwimmen, so dass ich sie in gebührendem Abstand bewundern kann. Die kleinen Fische können ruhig um mich rum schwimmen, nur bei den Großen habe ich Respekt. Silas hatte dann auch eine Adrenalin-Erfahrung, als er weiter rausgeschwommen ist. Da jagte nämlich ein erwachsener Hai gerade einen Fisch – mit einem Haps war der kleine Fisch weg und Silas war heilfroh, dass Flo in der Nähe war. Die Haie sind harmlos, das weiß ich zwar, wenn die Tiere jedoch so im Wasser in der Nähe sind, hilft bei mir der ganze Verstand nichts.

Als Flo und Silas nochmals rausschwammen, genoss ich dann lieber die wärmende Sonne und sah den Fischen dabei zu, wie sie bestimmt 30cm aus dem Wasser sprangen. Was für ein Anblick. Das türkisfarbene Meer, leichte Wellen, die Sonne, die auf dem Wasser reflektiert und dann immer mal wieder hier und da ein hüpfender Fisch.

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